Treten Sie ein.
Zwölf Stationen durch einen Ort, an dem Bilder entstehen, liegen bleiben, wieder verschwinden – und irgendwann ihren Weg in andere Räume finden.
Rundgang starten ↓Tür auf, Licht an.
Eingang und Überblick: Leinwände, Bücher, Leitern. Das Atelier ist Werkstatt und Archiv zugleich – kein White Cube, sondern ein Ort, an dem gearbeitet wird.
Atelieraufnahme · 2012Eine Wand, die nie gleich bleibt.
Arbeiten lehnen an der Wand, wandern weiter, kommen zurück. Was heute hängt, kann morgen schon in einem anderen Raum leben.
Atelieraufnahme · 2012Sand, Pigment, Bindemittel.
Die Bilder entstehen aus Material, nicht aus der Maschine: Sand, Kleber, Farbe, Leinwand. Man sieht den Bildern die Herstellung an – das ist gewollt.
Atelieraufnahme · 2012Erst denken, dann malen.
Zwischen den großen Arbeiten: Blätter, Notizen, Farbproben. Viele Bilder beginnen als kleine Idee lange bevor die Leinwand präpariert ist.
Atelieraufnahme · 2012Werke im Werden.
Halbfertige Bilder stehen neben fertigen. Das Auge muss zwischen den Zuständen umschalten – genau das macht den Ort lebendig.
Atelieraufnahme · 2012Nebeneinander, nicht vermischt.
Flächen treffen aufeinander, bleiben eigen, erzeugen Spannung im Bild. Das Farbfeld ist keine Dekoration, sondern die eigentliche Aussage.
Atelieraufnahme · 2012Eine Wand, die nie gleich bleibt.
Arbeiten tauchen auf, wandern weiter, lehnen eine Weile irgendwo dazwischen. Diese Salonwand ist kein Inventar – eher ein Momentaufnahme des Ateliers.
Zwischen Chaos und System.
Ablagen, Aufsteller, Kisten: Was wie Durcheinander aussieht, ist prozessuale Ordnung. Jedes Werk hat seinen Platz im Arbeitsfluss.
Atelieraufnahme · 2012Nahe rankommen.
Erst aus der Nähe zeigen die Oberflächen ihre Struktur: Schichtungen, Spuren, Setzungen. Die Bilder funktionieren aus zwanzig Metern und aus dreißig Zentimetern.
Atelieraufnahme · 2012Bilder im Plural.
Viele Arbeiten entstehen seriell: Varianten eines Themas, nebeneinander gehängt, verglichen, sortiert. Einzeln wirken sie anders als im Verband.
Atelieraufnahme · 2012Bereit für neue Räume.
Signiert, gerahmt oder nackt: Von hier gehen die Bilder in Büros, Praxen, Wohnungen. Dort verändern sie sich noch einmal – im Licht anderer Räume.
Atelieraufnahme · 2012Was bleibt.
Nicht alles geht weg. Manche Arbeiten bleiben Jahre im Haus und werden Teil des Ateliers selbst – ein gedachter Bestand.
Atelieraufnahme · 2012Kunst beginnt im Gespräch.
Der Rundgang endet im Gespräch: über Räume, Wünsche, Formate. Genau daraus entstehen die Ausstellungen, die später bei Ihnen hängen.
Atelieraufnahme · 2012Der Rundgang endet.
Die Bilder nicht.
Viele Arbeiten, die hier entstehen oder entstanden sind, finden später ihren Platz in Wohnungen, Büros und anderen Räumen. Genau dort verändert sich ihre Wirkung noch einmal.