Atelier Toto Tessin
Atelier Toto Tessin · Rundgang

Treten Sie ein.

Zwölf Stationen durch einen Ort, an dem Bilder entstehen, liegen bleiben, wieder verschwinden – und irgendwann ihren Weg in andere Räume finden.

Rundgang starten ↓
Atelieraufnahmen · 2012
01
Der Raum

Tür auf, Licht an.

Eingang und Überblick: Leinwände, Bücher, Leitern. Das Atelier ist Werkstatt und Archiv zugleich – kein White Cube, sondern ein Ort, an dem gearbeitet wird.

Atelieraufnahme · 2012
02
Die Wand

Eine Wand, die nie gleich bleibt.

Arbeiten lehnen an der Wand, wandern weiter, kommen zurück. Was heute hängt, kann morgen schon in einem anderen Raum leben.

Atelieraufnahme · 2012
03
Material

Sand, Pigment, Bindemittel.

Die Bilder entstehen aus Material, nicht aus der Maschine: Sand, Kleber, Farbe, Leinwand. Man sieht den Bildern die Herstellung an – das ist gewollt.

Atelieraufnahme · 2012
04
Skizzen

Erst denken, dann malen.

Zwischen den großen Arbeiten: Blätter, Notizen, Farbproben. Viele Bilder beginnen als kleine Idee lange bevor die Leinwand präpariert ist.

Atelieraufnahme · 2012
05
In Arbeit

Werke im Werden.

Halbfertige Bilder stehen neben fertigen. Das Auge muss zwischen den Zuständen umschalten – genau das macht den Ort lebendig.

Atelieraufnahme · 2012
06
Farbe

Nebeneinander, nicht vermischt.

Flächen treffen aufeinander, bleiben eigen, erzeugen Spannung im Bild. Das Farbfeld ist keine Dekoration, sondern die eigentliche Aussage.

Atelieraufnahme · 2012
Zwischenraum

Eine Wand, die nie gleich bleibt.

Arbeiten tauchen auf, wandern weiter, lehnen eine Weile irgendwo dazwischen. Diese Salonwand ist kein Inventar – eher ein Momentaufnahme des Ateliers.

07
Ordnung

Zwischen Chaos und System.

Ablagen, Aufsteller, Kisten: Was wie Durcheinander aussieht, ist prozessuale Ordnung. Jedes Werk hat seinen Platz im Arbeitsfluss.

Atelieraufnahme · 2012
08
Detail

Nahe rankommen.

Erst aus der Nähe zeigen die Oberflächen ihre Struktur: Schichtungen, Spuren, Setzungen. Die Bilder funktionieren aus zwanzig Metern und aus dreißig Zentimetern.

Atelieraufnahme · 2012
09
Serie

Bilder im Plural.

Viele Arbeiten entstehen seriell: Varianten eines Themas, nebeneinander gehängt, verglichen, sortiert. Einzeln wirken sie anders als im Verband.

Atelieraufnahme · 2012
10
Fertige Werke

Bereit für neue Räume.

Signiert, gerahmt oder nackt: Von hier gehen die Bilder in Büros, Praxen, Wohnungen. Dort verändern sie sich noch einmal – im Licht anderer Räume.

Atelieraufnahme · 2012
11
Archiv

Was bleibt.

Nicht alles geht weg. Manche Arbeiten bleiben Jahre im Haus und werden Teil des Ateliers selbst – ein gedachter Bestand.

Atelieraufnahme · 2012
12
Begegnung

Kunst beginnt im Gespräch.

Der Rundgang endet im Gespräch: über Räume, Wünsche, Formate. Genau daraus entstehen die Ausstellungen, die später bei Ihnen hängen.

Atelieraufnahme · 2012
Vom Atelier an die Wand

Der Rundgang endet.
Die Bilder nicht.

Viele Arbeiten, die hier entstehen oder entstanden sind, finden später ihren Platz in Wohnungen, Büros und anderen Räumen. Genau dort verändert sich ihre Wirkung noch einmal.

01 / 12